Sanddünen am Rainbow beach












Seit Mittwoch abend bin ich jetzt schon an dem kleinen Standort Rainbow beach im Hostel dingos. Auf der Busfahrt saß Marilyn (25) aus Kanada neben mir. Mit ihr ging die Fahrt super schnell rum, wir haben durchgehend geredet und uns so gut verstanden. Beim check in war die Mitarbeiterin so lieb und hat uns auf das gleiche Zimmer eingeteilt. Eigentlich ist rainbow beach eher ein Zwischenstopp, viele Backpacker gehen von dort aus nach fraser Island, da man von dort aus mit der Fähre nur 10 minuten braucht. Ich selber mach keine fraser Island Tour, da ich mir das Geld lieber für etwas was ich wirklich will sparen möchte. 
Also bin ich jetzt eine Woche an diesem Ort bevor es dann mit den anderen drei Mädels weiter die restliche ostküste hoch geht. Hier kann man wirklich einfach mal nur entspannen, es gibt nur zwei kleine Supermärkte, die sind leider etwas teurer. Ich vermisse cooles schon ein bisschen!  Ansonsten verbring ich hier fast jeden Tag am Strand, am Pool oder in der Hängematte. Wir haben im Hostel auch eine coole Lobby mit Betten und guter Musik!
Am ersten Abend haben die Kanadierin und ich Lucy aus Western Australia kennengelernt. Sie wohnt in Perth und ich hab die Chance ergriffen und sie erstmal über ihr Leben in Australien ausgefragt. Lucy ist auf einer Farm aufgewachsen und hat schon alle möglichen Schlangen und Spinnen gesehen.  Sie ist 21 und reist das erste Mal die Ostküste entlang. Das Witzigste ist, dass sie sich wie der Tourist fühlt, obwohl sie aus Australien kommt, aber es in Hostels und auf Touren kaum welche zu sehen gibt. Der Abend wurde noch mega lustig, da wir uns dann noch Weinflaschen bestellt hatten und ein paar Wetten abschlossen und das Alter von ein paar Leuten, die wir dort kennengelernt hatten schätzen. Zum Glück musste ich nie zahlen, weil ich immer am nächsten dran lag mit meiner Schätzung. Marilyn hat uns dann noch von ihren Erlebnissen mit wilden Bären in Kanada erzählt und jetzt hab ich schon wieder einen Ort mehr auf meiner Liste  (Länder die ich unbedingt noch sehen will). 
Am nächsten Tag kam Jasmin von ihrer Fraser Tour zurück und wir sind zum Sonnenuntergang zu den Sanddünen hier gelaufen, glücklicherweise sind die nur eine halbe Stunde zu Fuß von unserem Hostel aus. Die Aussicht von den Dünen auf das Meer und die Wälder bei Sonnenuntergang war echt wunderschön! Der Weg ist umsonst und lohnt sich auf jedenfall, wenn man mal einen Stopp in Rainbow beach, wenn auch nur für eine Nacht einlegt. 
Später haben wir uns mit Sonja, einem Mädchen, dass Jasmin auf ihrer Tour kennengelernt hat getroffen und da wir alle keine Lust hatten zu kochen, sind wir lecker und günstig indisch essen gegangen. In dem Restaurant am Strand gab es sogar extra Angebote für Backpacker ab 10 Dollar.



Noosa















In Noosa wohnten jasmin und ich etwas abseits vom Stadtzentrum, am sunshine beach in einem hostel namens dolphin beach resort, dass total niedlich buddhistisch eingerichtet war. Ich hatte ein Vierbettzimmer, in dem zufälligerweise NUR Deutsche schliefen. Das Zimmer war super mit eigenem Bad und einer tollen Klimaanlage! Von unserer Unterkunft aus konnte man den freeshuttle Bus 8 mal täglich zum Main beach nehmen, von dort aus gab es einen coastal Walk entlang des Nationalparks. Wir waren insgesamt 5 Stunden unterwegs, intensiv gewandert sind wir davon vielleicht 3. Es ging mal wieder über Stock und Stein, etliche Stufen bergauf und bergab und zwischendurch konnte man sich einfach ans Meer oder auf einen Felsen setzen und die wunderschöne Aussicht genießen. 
Das Beste war, als wir uns in einer Art Bucht am Meer abkühlen konnten. Das war das beste Bad seit langem, und das Wasser dort war so klar - einfach wunderschön! 
Unseren Weg kreuzten auch zwei große Leguane, die sich so langsam fortbewegten, dass wir sie erst für Schlangen hielten. Einmal kamen wir an eine Kreuzung und es gab keine Schilder weit und breit, leider nahmen wir die falsche Fährte und sind 2 km in die falsche Richtung gelaufen. Das merkten wir leider erst am Ende der Sackgasse. 
Als wir dann nach unserem anstrengenden Lauf am sunshine beach ankamen, warteten dort nochmal etliche Treppenstufen auf uns, bis wir wieder in der stadt waren. Dort liefen wir über ein reicheres Villenviertel zurück und planten unsere Zukunft in Australien. Nach dem wir unsere realistischen Pläne beendet hatten, nahmen wir beide eine kalte Dusche und machten uns Burger, die wir uns wirklich verdient hatten, zu abend. 







Surfers Paradise und Brisane











Ich bin nicht der größte Fan von Städten, weil mir das immer alles gleich vorkommt und mir da zu viel los ist. Deshalb waren Surfers Paradise an der goldcoast und Brisane bei uns nur kleine zwischenstopps. In Surfers hatte ich iwie mega Glück und die Leute im Hostel haben vergessen mich für die 3 Nächte, die ich dort geschlafen hab zahlen zu lassen. Hoffentlich passiert mir das nochmal! Viele nennen Surfers Paradise auch das kleine Miami, weil Stadt und Strand so nah beieinander liegen. Ich kann es leider mit nichts vergleichen, aber muss zugeben dass ich es auch cool fand. Vor allem,  die unglaublich talentierten Sänger auf den Straßen! Am ersten Abend hatte Krissi Geburtstag und wir haben ihren 20. mit goon und schoki gefeiert, abends sind wir dann weggegangen. Das Geschenk hatte ich schon vorher in byron besorgt, so hatte sie auch gleich eine Erinnerung an die Zeit dort. 
Ich verbrachte auch den Australia Day dort. Im Hostel gab es eine Poolparty mit dj. 
Dann ging es auch schon weiter nach Brisane, dort waren wir im Nomads untergebracht. Das Hostel war bisher das schlimmste von allen in Australien, was Hygiene angeht. Toiletten und Duschen waren so ekelhaft, dass ich immer auf die Behindertentoilette gegangen bin. Die Zimmer waren wiederum echt okay dank funktionierender air condition und auch die Küche ist gut ausgestattet! Trotzdem bin ich froh, dass wir nur eine Nacht dort waren. Wir haben die Stadt angesehen, waren mal wieder auf einem Markt, ich liebe Märkte einfach! Sind zu den bekannten Brisbane Buchstaben gegangen, haben uns an die Lagunen gelegt und mein persönliches Highlight - wir sind zur Lone Pine Koala Sanctuary gefahren. Dort konnte ich endlich meinen Traum einen Koala zu knuddeln erfüllen. Außerdem gab es ein riesiges Feld, auf dem man die Möglichkeit hatte Kängurus und Emus zu füttern. Wenn man ein Foto mit einem koala möchte, wäre es vielleicht ganz gut zu wissen, dass man dafür am besten schon morgens um 9 Uhr kommen sollte, da es später sein kann, dass die bilderrunde zu ende ist, damit die Tiere nicht überstrapaziert werden. Das kann ich auch voll und ganz verstehen, bloß ist es ganz schön vorher davon zu wissen, da viele Leute nur wegen der koalas kommen und man auch eine Stunde vom Stadtzentrum mit dem Bus fährt. 
Dann hieß es auch schon wieder Abschied nehmen von Brisbane und hello noosa!

Byron Bay

























Nach dem Surfcamp ging es für mich mit dem Bus weiter nach Byron bay zu meinen 3 Mädels krissi, jasmin und ieva, die ich in Port Macquarie kennengelernt hatte. Mein Hostel dort war das Backpacker inn, bisher das Beste in Australien!  Es war relativ groß, lag zentral, drnnoch nicht so laut nachts. Außerdem gab es wieder coole Angebote wie zum beispiel Openair cinema, Pizza und livemusik. Dss Highlight ich hatte sogar einen eigenen Balkon.
Am ersten Abend bin ich gleich mal in die Stadt gegangen. Ich hab mich wirklich verliebt in byron bay und könnte mir sogar vorstellen dort zu wohnen! Eine Kleinstadt die ein bisschen hippiemäßig ist, total schön, sie hat mich ein bisschen an Amsterdam,  erinnert. Es gibt dort alles was man brauchen kann und super süße Cafés, Restaurants und Läden. Da ich samstags ankam hatte ich das Glück einen kleinen hippienightmarket besuchen zu können. Einheimische kochten dort Essen aus aller Welt - ich entschloss mich für balinesisch. Man konnte handgemachten Schmuck, Kleidung und Traumfänger finden. Später bin ich dann noch mit den Mädels und zwei Engländern in eine Bar gegangen. Auf demeine Heimweg haben wir mal wieder talentierten Straßenkünstlern zugehört.
Am Sonntagmorgen nahmen jasmin (aus der Schweiz), krissi  (Deutschland) und ich den shuttle Bus für 30 Dollar nach Nimbin, bekannt als das Hippieviertel. Vorher machten wir noch einen Halt auf dem bungalowmarket, der war riesig und mega schön!
Leider wussten wir nicht, dass uns Nimbin nicht genauso gut gefallen würde. Als wir dort ankamen waren wir wirklich enttäuscht. Es besteht nur aus einer Straße mit aneinandergereihten Tourishops, die alle nicht wirklich besonders waren. Wir hatten uns leider mehr von dem Ort erhofft. Dennoch war der Tag super lustig, aus Frust haben wir uns dann alle ein Eis gekauft und die restlichen 1,5 Stunden in die Sonne gesetzt.
Später haben wir uns wieder mit Ieva, unserer deutschen Reisepartnerin getroffen und zusammen gekocht. Da es Sonntag war gab es abends ein Open air cinema im hostel. Das war mega schön unterm Sternenhimmel, der in Australien immer total klar ist, schauten wir im Garten auf einer riesengroßen Leinwand den Film Stichtag, natürlich auf englisch.
Am Montag hab ich erstmal morgens am Strand gefrühstückt und dann die Läden in Byron bay angeschaut. Unterwegs hab ich zwei liebe Mädels aus den Niederlanden, die ich im surfcamp kennengelernt hatte getroffen. In byron gibt es total schöne Geschäfte, die ganzen Surfermarken aber auch außergewöhnliche  Vintage und Second Hand Shops. In einem Vintageladen wurde auch ich fündig und hab mir ganz günstig endlich mal eine levisshorts gekauft. Ich musste vorher zwar ungefähr 20 anprobieren, aber dafür hab ich jetzt eine, die super sitzt und ich fast täglich anziehe. Ich bereue es sogar ein bisschen dass ich mir dort nicht noch mehr gekauft hab , da es auch Röcke von levis gab, die genauso cool aussahe. Andererseits hab ich so weniger Gepäck zu schleppen !
Nach der Shoppingtour gings ins Tattoostudio wegen jasmin. Es war ihr erstes Tattoo und sie war dementsprechend aufgeregt. Nachdem sie dreimal fast umgekippt wäre hat dann doch alles geklappt. Dann haben wir wieder alle zsm gekocht und sind an dem abend in den beliebten Club cheeky monkey feiern gegangen. Der war mega gut, erstmal waren Eintritt und Getränke für uns umsonst und dann lief auch noch gute Musik - am Ende haben alle auf den Tischen getanzt!
Am Dienstag morgen sind meine Freunde schonmal nach Surfers Paradise gefahren, da sie ja schon eine Woche länger in der stadt waren. Ich hab mich mit einem Schweizer, Remo, den ich beim surfen kennengelernt hab am Strand getroffen. Wir sind 2h zusammen den Weg zum Lighthouse gewandert. Es war ganz schön warm und anstrengend, aber für die Aussicht, die wir am Ende hatten, hat sich die Anstrengung auf jedenfall gelohnt. Als Motivation hatten wir uns ein Ben & jerrys peanut buttah cookie daugh Eis versprochen, eigentlich nichts für arme backpacker wie uns, aber einmal darf man sich das gönnen.
Am Leuchtturm angekommen, kam eine Frau auf uns zu und hat gefragt ob wir Delfine sehen wollen. Da haben wir natürlich nicht nein gesagt. Und wir sahen nicht nur ein paar sondern ungefähr 15 auf einmal ! Total cool, von oben hatte man eine super Aussicht auf sie.
Als wir wieder am Strand angekommen sind haben wir uns erst mal unsere Belohnung schmecken lassen und meinen letzten Abend an meinem bisherigen lieblingsort in Australien mit cider am Strand ausklingen lassen.


Spot x surfcamp















Am 16.01.17 kam ich in woolgoolga einem Ort zwischen Sydney und Byron Bay an, um für 5 Tage an einem Surfcamp teilzunehmen. Am ersten Tag hatte ich noch keine Lesson, da ich erst gegen Nachmittag ankam. Ich fand schnell Anschluss und lernte eine Gruppe an Deutschen Mädels und Jungs in meinem Alter kennen, die Freunde von Tobi (einem meiner Roommates) waren.
Das Camp läuft ungefähr so ab: Man hat morgens eine 2 stündige Surflesson in einer Gruppe von circa 15 Leuten mit 3 - 4 Surflehrern. Dann gibt es Mittagessen  (es gab bis auf eine Ausnahme IMMER wraps) und nachmittags chillt man dann meistens am Strand, spielt Volleyball, geht Kayakfahren oder wie ich es meistens gemacht hab, leiht sich mit Freunden Surfboards aus und übt das, was man frühs gelernt hat.
Das Abendessen war eigentlich immer ganz gut, es gab jeden Tag etwas anderes und einmal sogar schokokuchen zum Nachtisch! Danach sind wir meistens an den Strand gegangen und haben was getrunken oder am Lagerfeuer auf demeinen Campingplatz gefeiert! Es gab auch oft wettbewerbe wo man den von backpackern heißbegehrten billigen goon gewinnen konnte - haben wir am Ende der Woche auch mal geschafft!
Zum Surfen kann ich sagen, dass ich nie gedacht hätte, dass mir das so viel Spaß machen würde. Ich hatte Glück und am 1. Tag gleich den besten Lehrer, Jimmy hat uns gelernt wie man sicher aufsteht und dann haben es alle gleich in der ersten Stunde geschafft. Ich werde mir auch aufjedenfall hier in Australien noch öfter ein Surfbrett ausleihen, weil es einfach mal ne gute Abwechslung ist zum normalen strandtag und es total Spaß macht wenn man ein Erfolgserlebnis hat!
In den 5 Tagen habe ich so viele coole Leute kennengelernt mit denen ich mich schon öfter wieder getroffen habe (die meisten haben eine ähnliche Route). Ich würde jederzeit wieder in ein surfcamp gehen auch in Frankreich oder so!
Leider ging die Zeit viel zu schnell dort um, aber danach ging es eigentlich genauso gut weiter!

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